Wir sind ein unabhängiger Verbund von  Trainern und Beratern. Das Prinzip unserer Arbeit ist projektorientierte Kooperation.

Ausbildung zur/zum Wirtschaftsmediator(in) 

Ausbildungsinhalte gem. Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung (ZMediatAusbV) 


Die vorliegende Ausbildung in Wirtschaftsmediation richtet sich nach den Anforderungen der Ausbildungsrichtlinie der Deutsche Gesellschaft für Mediation in der Wirtschaft e.V. (DGMW) - www.dgmw.de.

Die Anforderungen der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren (Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung – ZMediatAusbV) gem. § 6 des Mediationsgesetzes (MediationsG) werden erfüllt. Berücksichtigt sind die thematischen Inhalte, die Gewichtung der Ausbildungsinhalte sowie die Gesamtdauer der Ausbildung.

Mit dem Abschluss der Ausbildung erfüllen Sie die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der DGMW. Darüber hinaus entspricht die Ausbildung den Vorgaben einer Vielzahl von Mediationsverbänden. Die Anerkennung der Ausbildung durch andere Organisationen ist somit möglich.

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sind nach Abschluss der Ausbildung berechtigt, die Berufsbezeichnung „Mediator“ zu führen. Die Vorgaben gem. § 7a der Berufsordnung der Rechtsanwälte (BORA) in der Fassung vom 01.07.2015 - Einhaltung der Voraussetzungen nach § 5 Abs. 1 MediationsG im Hinblick auf Aus- und Fortbildung, theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen - werden eingehalten.

Der Lehrgang umfasst 120 Präsenzzeitstunden, die sich auf 16 Ausbildungstage (5 Ausbildungsblöcke) verteilen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen das Mediationsverfahren kennen, sich mit ihm auseinandersetzen und es ausgiebig einzuüben. Daneben werden Grundkenntnisse im Bereich Kommunikation und Konflikt vermittelt. Marketing für Mediation ist ein weiteres Thema, das den Kurs ständig begleitet.

Während der Ausbildung werden wir anregen, so genannte Peer Groups zu bilden bzw. den Anschluss an bestehende Gruppen zu vermitteln. Eine der Aufgaben dieser Arbeitsgruppen ist es, die zur weiteren Ausbildung und in der Praxis ständig erforderliche Co-Vision zu organisieren. Außerdem ergeben sich Möglichkeiten zur gegenseitigen Unterstützung bei Mediationsprojekten und Marketingmaßnahmen. Die Gruppen können sich in die Arbeit der Regionalgruppen der DGMW einbinden, ohne jedoch fester organisatorischer Teil der Struktur der DGMW zu werden.


Zielsetzung und Methodik der Ausbildung

Die Ausbildung in Wirtschaftsmediation vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern

  • die notwendigen Fertigkeiten zur selbstständigen Durchführung von Mediationsverfahren,
  • welchen Nutzen Mediation im wirtschaftlichen Umfeld bringt,
  • wie durch professionelles Management von Konflikten Win-Win-Lösungen erzielt werden können,
  • das Methodenverständnis und den Verfahrensablauf und
  • notwendige Kommunikations- und Interventionstechniken.

Ziel der Ausbildung ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • die Aufgaben eines / einer Mediators/in erfüllen können,
  • die Inhalte und die Methoden kennen und beherrschen und
  • sich mit den theoretischen Grundlagen des Verfahrens auseinandersetzen.

Mit Abschluss der Ausbildung sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Fähigkeit verfügen, Mediationsverfahren selbstständig oder in Co-Mediation durchzuführen. Darüber hinaus sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Lage sein, das Verfahren Mediation und ihre Dienstleistung auf diesem Gebiet erfolgreich am Markt anbieten zu können.

Methodisch setzt die Ausbildung vor allem auf die unmittelbare praktische Umsetzung theoretisch erworbenen Wissens. So wird das in Lehrgesprächen, Diskussionen und Vorträgen Erlernte in Rollenspielen und Gruppenarbeiten praktisch erfahrbar gemacht. Eine Atmosphäre fehlerfreundlichen Lernens gibt Gelegenheit, unbefangen einzuüben und bietet Raum, einen eigenen Stil zu entwickeln. Erfahrungen und Aufgabenstellungen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in das Ausbildungsprogramm einbezogen.

Termine

Die Termine des Ausbildungslehrgangs in Halle (Saale):

1. Ausbildungsblock:    Donnerstag bis Samstag
(drei Tage)
2. Ausbildungsblock:    Donnerstag bis Samstag(drei Tage)
3. Ausbildungsblock:    Donnerstag bis Samstag(drei Tage)
4. Ausbildungsblock:    Donnerstag bis Samstag(drei Tage)
5. Ausbildungsblock:    Mittwoch bis Samstag(vier Tage)
Uhrzeiten
  • 1. - 4. Modul
    • 1. Tag: 09.30 Uhr bis 19.00 Uhr
    • 2. Tag: 08.30 Uhr bis 18.00 Uhr
    • 3. Tag: 08.30 Uhr bis 16.30 Uhr
  • 5. Modul
    • 1. Tag: 09.30 Uhr bis 19.00 Uhr
    • 2. Tag: 08.30 Uhr bis 18.00 Uhr
    • 3. Tag: 08.30 Uhr bis 18.00 Uhr
    • 4. Tag: 08.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Ort

Seminarräume Kanzlei Ludolph GbR, Hoher Weg 3, 06120 Halle (Saale)

Kosten

Die Kosten für die Teilnahme betragen € 3.950,- zzgl. MwSt.

Zum Leistungsumfang gehört die Ausbildung in Wirtschaftsmediation mit einem Umfang von 120 Präsenzzeitstunden (16 Tage) gem. ZMediatAusbV nach der Ausbildungsrichtlinie der Deutsche Gesellschaft für Mediation in der Wirtschaft e.V. (DGMW).

Die Seminarkosten umfassen die Pausenverpflegung nebst Getränke sowie die Ausbildungsunterlagen. Eventuelle Kosten für eine Mittagsverpflegung sowie für eine Hotelunterbringung sind von den Teilnehmenden selbst zu tragen.

Weitere Informationen

Wir bieten Ihnen an, vor einer Anmeldung mit uns ein Vorgespräch zu führen, um Ihre Erwartungen, Wünsche und Zielsetzungen mit unserem Ausbildungskonzept und den Ausbildungsinhalten abzugleichen. Ein Vorgespräch kann jederzeit mit Herrn RA Dietmar Ludolph in Halle (Saale) oder in Düsseldorf, Herrn Dr. JoAchim Fenner in Tiefenbronn bei Stuttgart oder mit Herrn Harry Reinhardt in Pforzheim vereinbart werden. Bitte sprechen Sie uns hierzu an.

  • Dietmar Ludolph        +49 (0) 345-444670    Email: dietmar.ludolph@kanzlei-ludolph.de